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ist. Bei der großen Cathayreise hotte man sich die Hinfahrt nichtgünstiger wünschen können, während die Rückkehr nach dem leibhaf-tigen Tcnsel schmeckte. Donna Mercedes gibt, wie ihr Alle seht,einen trefflichen Matrosen ab, und Niemand kann wissen, wie weitden Grafen seine Laune führe» mag, wenn er einmal im Zuge ist.Ich sage euch, Bursche, jeden Augenblick kann euch Allen Ruhmund Gold in dem Dienste eines solchen Edeln erwachsen, und ichhoffe, keiner von euch hat vergessen, sich gehörig mit Falkenschellenzu versehen, die durch ihren Klang eben so gut DoblaS zu ver-sammeln im Stande sind, als die Glocken der Cathedrale zu Se-villa Christen zusammenrufen."
„Meister Mundo," rief unser Held von der Schanze aus, „laßeinen Mann auf der Fockraa auslugen und das Meer im Nordenund Osten ins Auge fassen!"
Dieses Geheiß unterbrach eine von Sancho'S prahlerischenTiraden und nöthigte ihn, den Befehl ausführen zu lassen. Alsder Matrose, welcher den Auftrag erhielt, zu der lustigen undscheinbar gefährlichen Stellung hinangeklimmt war, erging an ihndie Frage von dem Verdecke, was er erblicke.
„Sennor Conbe," antwortete der Bursche, „das Meer ist inder von Eurer Ercellenz angegebenen Richtung mit Segeln so voll-gepfropft, wie die Mündung des Tajo bei dem ersten Westwinde."
„Kannst Du uns wohl ihre Zahl angeben?" rief Luis.
„Bei der heiligen Messe," entgegnete der Mann, nachdem er sichZeit zum Zählen genommen hatte, „ich sehe nicht weniger als sechszehn— ja jetzt sehe ich noch ein anderes, ein kleineres, das eben hintereiner großen Carakke hervorkommt — macht im ganzen siebenzehn."
„Dann sind wir in guter Zeit angelangt, meine Liebe," riefLuis, indem er sich entzückt gegen Mercedes kehrte. — „Noch ein-mal soll ich dem Admiral die Hand schütteln, ehe er uns wiederverläßt, um nach Cathap zu segeln. Du scheinst so erfreut alsich, daß wir keine vergebliche Fahrt gemacht haben?"