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erscheint, ob er gerade einem von unfern Stürmen und Unwetternbesonders nahe ist."
„Gewiß nicht!" rief der Bischof triumphirend. „Man wirdfinden, daß er sich in irgend einem Strome Afrika's ganz sichereingebuchtet hat, und es soll mich nicht Wunder nehmen, wenn seinet-willen noch Mißhelligkeiten mit Dom Jao von Portugal eintreten."
„Da kommt der König, der uns gleichfalls seine Ansicht mit-theilen kann," fiel Jsabella ein. „Ich habe ihn lange nicht denNamen Colon'S aussprechen hören. — Habt Ihr unseres genuesischenAdmirals ganz vergessen, Don Fernando?"
„Ehe ich mich aus so entfernte Gegenstände cinlaffe," erwie-derte der König lächelnd, „möchte ich mich nach Dingen, die derHeimath näher sind, erkundigen. Seit wann hält Eure Hoheitüber die Stunde der Mitternacht hinaus Hof?"
„Nennt Ihr dteß einen Hof, Sennor? Hier find nur unsereeigenen theuren Kinder, Beatriz und ihre Nichte nebst dem wackc-den Erzbischof und diesen zwei treuen Dienern unserer Krone."
„Nichtig, aber Ihr vergeht deS VorgemachS und Derer, dieaußen Eurer Befehle warten."
„Nicht möglich zu dieser ungewohnten Stunde! Sicher einScherz von Euch, mein königlicher Gemahl?"
„Dann hat mir Euer eigener Page, Diego de Ballesteroseinen falschen Bericht erstattet. Er wollte zu dieser ungeeignetenStunde Eure Einsamkeit nicht stören und kam daher zu mir, ummir anzuzeigen, daß ein Mensch von seltsamem Betragen und wun-derlicher Tracht sich in dem Palaste befinde und auf einer Unter-redung mit der Königin bestehe, möge es nun früh oder spät sehn.Die Mittheilungen über das Benehmen dieses Mannes klingen soeigenthümlich, daß ich den Befehl gab, ihn vorzulaffen, und ichkomme nun, um Zeuge seines Anbringens zu sehn. Der Pagesagte mir, er schwöre, alle Stunden sehen gleich und Tag wieNacht zu unserem Gebrauche bestimmt."