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lächerlich machen. Nein, nein, Sennor Pedro, — wenn EuerGnaden meine Tasche mit Gold füllt, so überlasse ich die Ehre gernedenen, die eine Freude daran haben. Wollt Ihr einen Mann inder Welt heben, so fangt mit dem Anfänge an, oder legt einentüchtigen Grund; dann läßt sich immerhin ein Ritter von St.Jakob aus ihm schnitzen, wenn die Herrscher seines Namens be-dürfen, um ihre Liste vollzählig z» machen."
„Du bist zu schwatzhast für einen Steuermann, Sancho, ob-gleich Du sonst ein trefflicher Bursche bist," bemerkte der Admiral,ernst. „Sieh auf Deinen CurS; an Dobla'S wird eS nicht fehlen,wenn die Reise zu Ende ist."
„Schönen Dank, Sennor Almirante, und zum Beweis, daßmeine Auge» nicht geschloffen sind, wenn ich auch meiner Zungeden Lauf lasse, so möchte ich Eure Ereellenz und die Piloten er-suchen, jenen Fetzen Wolke zu betrachten, der sich dort im Süd-westen zusammenballt, und die Frage stellen, ob er wohl Gutesoder Schlimmes bedeutet."
„Bei der heiligen Messe, der Mann hat Recht, Don Christo-val," rief Bartolome» Roldan, der in der Nähe stand; „dieß isteine unheilbrütende Wolke, und denen nicht unähnlich, welche inAfrika die weißen Böen erzeugen."
„Sieh Dich vor — sieh Dich vor, guter Bartolome«," er-wiederte ColumbuS hastig; „wir haben in der That zu viel aufunser gutes Glück gebaut und sündhafter Weise den Anblick desHimmels vernachläßigt. Rufe Bicente Dannez und die ganze Mann-schaft zusammen; wir sind vielleicht ihrer benölhigt."
ColumbuS bestieg nun das Hültendeck, das ihm eine weitereund bessere Aussicht über Himmel und Meer darbot. Die Anzeichenwaren in der That so bedenklich, als in ihrer Erscheinung plötz-lich. Die Atmosphäre war mit einem Nebel erfüllt, der einemleichte» Rauche ähnelte, und der Admiral hatte kaum Zeit, sichumzusehen, als ein Getöse gleich dem Huslrilt von tausend Nossen,