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Sennor Don Almirante, wir sehen weit genug in dieser Richtunggekommen, daß wir gerade auf der Kehrseite der Erde, oder so zusagen unter den Füßen der Spanier stehen?"
„Keineswegs! Die Reiche des Groß-ChanS werden kaum dieLage haben, auf welche Du hindeutcst."
„Was wird aber dann die Dobias dieses Landes abhalten,Sennor, in die Luft zu fallen und uns für unsere Mühen nichts zulassen, als den Ruhm, eine Fahrt gemacht zu haben?"
„Dieselbe Macht, welche unsere Caravelen auf dem Meerefesthält und das Wasser verhindert, aus seinem Beete zu stürzen.Diese Dinge beruhen auf natürlichen Gesetzen, mein Freund; unddie Natur ist ein Gesetzgeber, der alle Achtung verdient."
„Das ist alles maurisch für mich," . versetzte Sancho, indemer seine Augbraucn rieb. „Wir stehen in der That hier, wennauch nicht unmittelbar unter den Füßen Spaniens, doch gewisser-maßen an der Seite des Hauses, ohne daß ich mehr Schwierigkeitenfinde, meinen Kiel gerade zu halten, als eS in Mogucr der Fallwar — ja bei der heiligen Clara, in gewisser Hinsicht sogar weniger,da die guten und soliden ikereSweine hier weit seltener sind."
„Nun, Du bist doch wenigstens kein Maure, Sancho, obgleichder Name Deines Vaters ein Geheimniß ist. Und Du, Pepe, wasfindest Du in diesen Blumen so Bemerkenswertstes, daß sie so frühDeine Aufmerksamkeit von allen diesen Herrlichkeiten abziehen?"
„Sennor, ich pflücke sie für Monika. Das Weib hat einzarteres Gefühl als der Mann, und sie wird sich freuen, zu sehen,mit welcher Art von Schmuck Gott Indien geziert hat."
„Bildest Du Dir ein, Pepe, Deine Liebe könne diese Blumenlebend erhalten, bis die gute Caravele abermals das atlantischeMeer gekreuzt hat?" fragte Luis lachend.'
„Wer weiß, Sennor Gutierrez? Ein warmes Herz ist eingutes Treibhaus. Ihr würdet, wenn Ihr das Bild irgend einercastilianischen Dame im Herzen bewahrt, wohl gleichfalls gut thun