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erfüllten die Gcmüther selbst der Phantasie-Armen und verwan-delten ihren Schlummer in Träume, welche durch die Sehnsuchtnach Gold und die Vorahnungen der Geheimnisse eines unbekanntenOstens beunruhigt wurden. Die Matrosen verließen alle Stundenihre Hängematten, um in das Takelwcrk zu steigen und neue Be-weise von der Nähe der ersehnten Inseln zu entdecken, wobei sie inder vergeblichen Hoffnung ihre Augen anstrengten, tiefer in dieDunkelheit blicken und die Gegenstände ausfinden zu können, welcheihre Phantasie bereits verkörpert hatte. Im Laufe der Nacht legtendie Fahrzeuge in unmittelbar südwestlicher Richtung stebenzehnStunden von den sünfuudzwanzigen zurück, welche sie, »ach der An-gabe ColonS, von dieser neuen Entdeckung trennten; und noch eheder Morgen aufvämmertc, war jede lebende Seele in den dreiSchiffen auf den Beinen, hoffend, das Licht des Tages über einenAnblick sich ergießen zu sehen, der sie ihre weite Reise und die er-standenen Gefahren nur für eine geringe Beschwerde erachten ließ.
„Dort taucht ein Lichtstreifen im Osten auf," rief Luis mitfreudiger Stimme, „und nun, Sennor, können wir Euch vereintden Gesegneten der Erde nennen."
„Die Ehre ist Gottes, mein junger Freund," erwiederte Colum-iuS; „aber mag Land nahe seyn oder nicht, jedenfalls hat der Oceanim Westen eine Gränze, und zu dieser müssen wir Vordringen. Duhast in der Thai Recht, Freund Gutierrez, der Tag gießt bereitsseine Strahlen über den östlichen Saum des Meeres und hebt sichimmer mehr an dem Gewölks des Himmels."
„Wenn doch die Sonne nur diesen einzigen Tag im Westenaufginge, damit wir unsere neuen Besitzungen zum erstenmale indemselben strahlenden Himmelsselde sehen könnten, welches den Weg,den wir bereits zurückgelegt haben, so herrlich beleuchtet."
„Das wird nicht geschehen, Herr Pedro, denn die Sonne wan-dert seit dem Anfang der Zeiten täglich von Osten nach Westen umunfern Planeten und wird so fortfahren, bis zu der Zeiten Ende.