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unserer Abenteurer in den unbekannten Gewässern des atlantischenMeeres, wie von ihrer wahren und ihrer inuthmaßlichen Lagemachen könne. Wir haben gesehen, daß der Admiral, seit er Go-inera verlassen hatte, eine doppelte Rechnung führte, von der diezu seinem eigenen Gebrauch bestimmte der Wahrheit so nahe kam,als es die unvollkommenen Hülfsmittcl der Schifffahrtskunde in jenerZeit möglich machten, während di- andere, welche den Matrosenöffentlich vorgelegt wurde, hinsichtlich der zurückgelegten Entfernun-gen absichtlich unrichtig war, um eiteln Besorgnissen zu begegnen.Da ColnmbuS im Dienste Gottes zu handeln glaubte, so kann mandieses trugvolle Benehmen als eine Art frommer Täuschung, wiesie in jener glaubensvollen Zeit hin und wieder geübt wurde, be-trachten, und es ist nicht wahrscheinlich, daß sich das Gewissen desSeefahrers hierüber beunruhigte, da selbst Geistliche gar oft keinenAnstand nahmen, die Grundpfeiler des Glaubens durch Mittel zustützen, die noch weniger zu rechtfertigen waren.
Die langen Windstillen und leichten Querwinde hatten dieSchiffe in den letzten paar Tagen gehindert, besondere Fortschrittezu machen, und wenn man die Entfernung nimmt, welche in derFolge bei einem nur wenig südwestlichen Curse abgelaufen wurde,so stellt sich heraus, daß die Expedition Montags den vierundzwan-zigsten September, oder am fünfzehnten Tage, nachdem sie Ferroaus dem Gesichte verloren hatten—trotz aller ermuthigcndcn Zeichenvon Vögeln, Fischen, Windstillen und glatte,» Wasser ungefähr erst dieHälfte des Weges über das atlantische Weltmeer, von einem Con-tinent zum andern gerechnet, zurückgelegt hatte, und sich etwa un-ter dem einunddreißigsten oder zweiunddreißigsten Grade nördlicherBreite befand. Der Umstand, daß die Schiffe so. weit nördlich vonden canarischen Inseln standen, obgleich sie bekanntermaßen mei-stens nach Westen und dabei sogar etwas südlich segelten, mußte spär-lichen Winden, unter denen man steuerte — vielleicht auch demZuge der Strömungen zugeschrieben werden. Nach dieser kurzen