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der aufgeregtesten der Matrosen noch einbildeten, es zu sehen, nach-dem es bereits ganz hinter der Wellenlinie verschwunden war.Jemehr stch dieser Umstand vergewisserte, desto unzweideutiger undlauter wurden die Klage» des Schiffsvolks; man scheute stch nicht,seine Thränen offen zur Schau zu tragen, rang die Hände in einerArt gefühlloser Verzweiflung — und nun folgte eine so lärmendeScene, daß für die Expedition von dieser neuen Seite aus die ernst-lichste Gefahr zu befürchten stand. Solche Austritte veranlaßtenColumbuS, die gesammte Mannschaft auf dem Raum unter demHüttendecke zu versammeln, während er selbst auf dem letzeren,von wo aus er jedes Gesicht mustern konnte, stehen blieb, undmit ihnen über die Ursache ihres Kummers sprach. Bei diesem An-lässe war da» Benehmen des großen Seefahrers ernst und offen,so daß sich jedem die Ueberzeugung aufdringen mußte, der Ad-miral setze selbst das vollste Vertrauen in die Wahrheit seiner Be-weisgründe und verbinde mit seinen Worten nicht die Absicht, zutäuschen, oder irre zu führen.
„Als Don Ferdinand und Donna Jsabslla, unsere hochge-schätzten und geliebten Herrscher, mich mit der Bestallung einerAdmirals und Vicekönigs in den unbekannten Meeren, nach welchenwir gegenwärtig steuern, beehrte," — begann er — „betrachteteich dieß als das schönste und erfreulichste Ercigniß meines Lebens,und der gegenwärtige Augenblick steht ihm, was Hoffnungen undglückliche Aussichten anbelangt, wenig nach, obgleich er Einigenvon Euch so schmerzlich vorzukommen scheint. In dem VerschwindenFerroS sehe ich auch das Verschwinden der Portugiesen, denn nunwir uns auf dem offenen Meere ohne sichtbare bekannte LandeS-gränzen befinden, hoffe ich, daß die Vorsehung uns den Tückenunserer Feinde entnommen habe. Wenn wir uns selbst und demgroßen Zwecke, der vor uns liegt, treu bleiben, so ist keine wei-tere Ursache zur Furcht vorhanden. Wenn Jemand unter Euch indieser Hinsicht sein Herz erleichtern will, so mag er unverhohlen