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11 (1846) Donna Mercedes von Castilien, oder die Entdeckung von Amerika
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und Sancho wird seinen ganzen Witz aufznbieten haben, um dießzu beantworten."

Ja, Denen mag es als recht Vorkommen, welche ihre Zun-gen, wie dis Weiber bewegen, ohne darüber nachzudenken, was siesagen," crwicdertc Sancho ruhig;aber damit reicht man beiDonna Jsabella oder dem Admiral nicht weit. Höre, Pero, Dukommst mir wie ein Mann vor, der den Weg zwischen PaloS undMoguer so ost betreten hat, daß er meint, es gebe keinen Wegnach Sevilla oder Granada. Bei asten Dingen muß es einen An-fang geben, und diese Reise ist ohne Zweifel der Anfang der Rei-fen nach Cathah. Wir fahren nach Westen statt nach Osten, weil derWeg kürzer, und außerdem der einzige für eine Caravele fahrbare ist.Nun antwortet mir, Cameraden ist ein Fahrzeug, mögen Um-fang oder Takelage sehn wie sie wollen, im Stande, über dieBerge und Thäler des Festlandes zu gehen ich meine unter ihrerLeinwand, und nach der gewöhnlichen Weise des ScgelnS?"

Sango harrte der Antwort, nnd erhielt das gemeinsame undvollkommene Zugeständniß, daß eine solche Fahrt unmöglich sey.

Dann werft morgen Eure Angen auf die Charte des Admi-rals, die er dort im Hüttendecke vor sich ausgebreitet hat, undihr werdet sehen, daß auf jeder Seite des atlantischen Meeres voneinem Pole bis zum andern Land ist. was die Schifffahrt in einerandern Richtung als die, welche wir jetzt nehmen, unmöglich macht.Pero's Ansicht steht also in geraden Widerspruch mit den natür-lichen Verhältnissen der Dinge."

Dieß ist so wahr, Pero, daß Du wohl das Maul haltendarfst," rief ein Anderer, unter Beistimmung der klebrigen.

Aber der Mund Pero's war nicht so leicht znm Schweigen zubringen, und wahrscheinlich würde seine Antwort eben so scharfund unwiderleglich, wie die SanchoS ausgefallen seyn, wäre nicht indiesem Augenblick ein gemeinsamer Ausruf der Bestürzung und deSSchreckens um ihn laut geworden. Die Nacht war hell genug,