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11 (1846) Donna Mercedes von Castilien, oder die Entdeckung von Amerika
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Nicht doch, Sennor Don Almirante, obgleich es die, welchemich herschickten, vielleicht glauben. ES ist doch ein ganz natür-licher, menschlicher Wunsch, seine Besitzungen einmal in seinem Le-ben zn sehen, und ich höre, daß wir den Auftrag haben, eineReise nach der andern Seite der Welt zu machen. Wie hätte ichda nicht von einer so schönen Gelegenheit Gebrauch machen sollen?"

Du bist ein Christ, Sancho, und hast wohl das Verlangen,de» Helden das Evangelium bringen zu helfen?"

Sennor, Eure Ercellenz, Don Almirante es kümmertSancho wenig, mit was die Barke beladen ist, wenn es nur nichtviel zu pumpen gibt und der Knoblauch gut ist. Wenn ich nichtzu den ganz frommen Christen gehöre, so liegt die Schuld an den-jenigen, welche mich in der Nähe des DockenthorS fanden, sintemalKirche und Taufstein dieser Stelle so nahe liegen, daß man dortdie BootSmannspfeise hören kann. Ich weiß, der Pcpe hier istein Christ, Sennor, denn ich sah ihn auf den Arme» des Geist-lichen, und ich zweifle nicht, daß es zu Moguer alte Leute gibt,die von mir ein gleiches Zeugniß ablegen können. Jedenfalls wageich es zu behaupten, edler Admiral, daß ich weder ein Jude nochein Muselmann bin."

Sancho, Du hast etwas an Dir, was einen geschickten undkühnen Seemann vermuthen läßt."

Hinsichtlich dieser beiden Eigenschaften, Sennor Don Colon,will ich Andere sprechen lassen. Eure Augen mögen Euch von derersten überzeugen, wenn ein Sturm losbricht, und wenn die Cara-vele an den Rand der Erde kommen sollte, wohin es nach derMeinung Einiger geht so wird eS auch Gelegenheit geben, zuzeigen, wer ohne Zittern hinabsehen kann, und wer nicht."

Es ist genug; ich zähle Dich und Pepe unter meine zuver-läßigstcn Begleiter."

Mit diesen Worten entfernte sich Columbus, indem er jenengewohnten, würdevollen Ernst wieder annahm, welcher vermöge