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indem er ein Düster über den geheiligten Ernst des Alters warf,welches schwer auf de» Herzen der Meisten der Versammeltenlastete.
„Unser Volk scheint nicht besonders frohen MutheS zu sepn,Sennor Admiral," sagte Luis, als die Versammlung die Kloster-capelle verließ, „und es wäre, aufrichtig gesprochen, wohl zuwünschen, daß Alle mit heiteren Herzen und lachenden Gesichternan ein so großes Unternehmen gingen."
„Glaubst Du wohl, junger Graf, daß das lachendste Gesichtzugleich auch der Abglanz des festesten Geistes sep, oder daß sichin dem Ernste der Züge die Schwäche des Herzens ausspreche?Diese ehrlichen Matrosen denken an ihre Sünden und wünschenohne Zweifel ein so heiliges Unternehmen lieber durch ihre Sehn-sucht, dem Willen Gottes zu gehorchen, zu läutern und noch wür-devoller zu machen, als es durch die Verderbtheit ihrer Herzen zubesudeln. Ich hoffe, Luis," — der tägliche Verkehr hatte Colum-buS eine Art väterliche Theilnahme für das Wohl des junge» Gran-den eingeflößt, welche den Abstand des Ranges zwischen Beidenausglich — „ich hoffe, Luis, Du fühlst auch etwas von diesemVerlangen in Deiner Seele."
„Bei St. Pedro, meinem neuen Namenspatron, Sennor Ad-miral , ich denke bei der ganzen Sache mehr an Mercedes de Val-verde, als an etwas Anderes. Sie ist mein Polarstern, meineReligion, mein Cathay. Gebe einmal an'S Werk, in'S HimmelsNamen, und entdecke, was Du willst, sey es Cipango oder dasfernste Indien; zupfe den Bart des Groß-Khans auf seinem Thron,und ich werde stets mit meiner armen Lanze und meinem unbe-deutenden Schwerte in Deinem Gefolge seyn. Ich will schwören,daß die Jungfrau von Castilien nirgend ihres Gleichen habe undden ganzen Osten durchsuchen, nur um aller Welt in'S Angesichtzu beweisen, daß sie die Allerherrlichste ist, von welchem Theile derErde aus man auch ihre Ansprüche streitig machen möchte."