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AIS unsere zwei Hauptabenteurer sich dieser kirchlichen Pflichtentledigt hatten, erschienen Martin Alonzo Pinzon und die übrigenbei der Fahrt betheiligten Matrosen, um vor verschiedenen Priesterndie üblichen Sündenbekenntnisse abzulegen. Dann folgte eine Scene,die sehr bezeichnend für den Charakter jener Zeit war und die un-ter allen Verhältnissen passend und eindrucksvoll für Leute sehnmußte, welche sich einem Unternehmen von so zweideutigem Erfolgezu unterziehen gedenken.
In der Kapelle des Klosters wurde ein Hochamt gehalten, undColumbus cmpsing die geweihte Hostie aus Frag Juan Perez'SHänden in demüthigem Vertrauen auf die allwalteudc, göttlicheVorsehung und in frommer Hingebung an ihren mächtigen Schutz.Alle Theilhaber an der Unternehmung ahmten dem Beispiele desAdmirals nach und begingen mit ihm die Communion; denn injener Zeit hatten die spitzfindigen Doktrinen des Menschen nochnicht angefangen, den Glauben und die Gebräuche der früherenKirche so weit über den Haufen zu werfen, daß der Ritus für denZweck der Religion selbst gegolten hätte, und man war damals nochzufrieden, ihn nur als ein Mittel zu betrachten. Mancher roheSeemann, dessen gewöhnliches Leben — ferne davon, heilig zu sehn,vielleicht sogar der strengsten Rüge Werth war, kniete an diesemTage in dewüthiger Gvttergebcnheit und mit Gefühlen, die ihnwenigstens für den Augenblick den Weg der Gnade führten, vordem Altäre, und es würde vermessen sehn, anzunehmen, daß dasallwissende Wesen, welchem diese Huldigungen galten, nicht mitErbarmen seine Unwissenheit betrachtete und sogar in Mitleid aufseinen Aberglauben blickte, Man spottet der Gebete derer, welchesich in Gefahr befinden, ohne zu bedenke», daß auch sie eineDemüthigung vor der Macht Gottes sind, und gerne bilden wiruns ein, daß solche Ergüsse der Andacht nur leerer Schein sehen,weil der Sinn des gewöhnlichen Lebens sich nicht immer auf die-selbe Stufe der Reinheit und Gottergebenheit hebt. Wir thäten