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Inzwischen hatte sich der große Seefahrer bei verschlossenenThüren mit seinem neuen Freunde berathen, und als Beide wiederzurückkamen, erfuhren Luis und der Prior, Pinzon habe sich demUnternehme» mit einem so lebhaften Eifer zugewendet, daß er ent-schlossen sey. sich selbst am Borde einer der Caravelen einzuschiffen.
Zwölftes Kapitel.
Doch ihm sind wilde Lust nur die Gefahren;
3n Wüsten selbst trifft er der Hei,nach Laren;
Stet« geht er furchtlos weiter seinen Pfad,
Den nie zuvor ein ängstlich Herz betrat.
Der Abcncerrage.
Die Nachricht, daß Martin Alonzo Pinzon Colon begleitenwerde, verbreitete sich durch PaloS wie ein Lauffeuer. Es fehltejetzt nicht mehr an Freiwilligen, denn das Beispiel eines in der Ge-gend gekannten und geachteten Mannes wirkte weit kräftiger aufdie Matrosen, als dieBefehle der Königin oder Columbus'Theorien.Martin Alonzo war allgemein bekannt. Man war gewohnt, sichseinem Einflüsse zu unterwerfen und folgte gerne seinem Beispiele,da man seinem Verstände vertraute, während der nackte Befehl einerKönigin, die man, wenn man sie auch liebte, doch nicht gesehenhatte — mehr den Character eines harten UrtheilS, als den einesgroßartigen Unternehmens trug; und was Columbus anbelangt, sowurde er, obgleich man in seiner Gegenwart vor seinem würde-vollen Aeußern und seinem ernsten Benehmen Achtung haben mußte,zu PaloS wie in Santa Fe, als ein Abenteurer betrachtet, sobaldman ihn aus dem Gesicht verloren hatte.
Die Pinzons begannen nun die Expedition in der Weise vonMännern, welche mehr zur Ausführung einer Sache, als zur Ent-werfung eines Planes geeignet sind, zu fördern. Mehrere von derFamilie nahmen den thätigsten Antheil daran und ein Halbbruder Martin