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an die Käste, wo Deine Gegenwart nnd Deine Beihülfe ungemeinnützlich werden können. Der erste Befehl Ihrer Hoheit, der mirzwei für den Dienst des Staates bestimmte Caravelen zusprach,ist nicht im Mindesten berücksichtigt worden, nnd ein zweites Man-dat, das mich ermächtigt, jedes Schiff, das für unsere Bedürf-nisse geeignet ist, wegzunehmen, hatte kein viel besseres Geschick,ungeachtet der Sennor de Pennalosa unmittelbar vom Hofe auSge-sandt wurde, demselben unter Androhung einer Strafe von täglichenzweihundert Maravedis, welche der Hafen bis zu Vollzug des Be-fehls bezahlen sollte, Nachdruck zu geben. Die Dummköpfe habenalle Arten von Uebeln heraufbeschworen, um sich und ihre Nach-barn zu schrecken, und es scheint, daß ich noch eben so weit vonder Erfüllung meiner Hoffnungen entfernt bin, als dies der Fallwar, ehe ich mir die Freundschaft dieses frommen Ordensgeistlichenund Donna Jasabella'S königlichen Schutz gewonnen hatte. Es isttraurig, mein guter Pedro, sein Leben in vereitelten Hoffnungenhinschwinden zu sehen, wenn man sich die Erweiterung des Wissensund die Verbreitung der Kirche zum Ziele gesetzt hat."
„Ich bringe gute Zeitungen, Sennor," versetzte der junge Edle.„Auf meiner Reise von Moguer hieher hatte ich einen gewissenMartin Alonzo Pinzon — einen Seemann, mit dem ich schon frü-her gereist bin — zum Gefährten, und wir sprachen viel überEuren Plan und die Schwierigkeiten, die ihm im Wege stehen. Ersagte mir, er sey mit Euch bekannt, Sennor Colon, und nach sei-nen Reden zu schließen, denkt er günstig von dem Erfolge."
„ES ist so — in der That, es ist so, guter Pedro! Er hatmeinen Beweisen oft als ein verständiger und erfahrener Seemannzugehört, und ich zweifle nicht, daß er es auch wirklich ist. Abersagtest Du nicht, daß Du ihm bekannt sepst?"
„Allerdings, Sennor! Wir reisten einmal miteinander nachCppern und ein andermal nach der Insel England. Auf solchenlangen Zügen kann man wohl so ziemlich den Charakter und die