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11 (1846) Donna Mercedes von Castilien, oder die Entdeckung von Amerika
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Er verlangt nur zwei Caravelen, meine geehrte Herrin, unddreitausend Kronen eine Summe, die mancher junge Verschwenderin wenigen Wochen mit seinen Vergnügungen durchbringt."

Das ist in der That nicht viel," bemerkte Jsabella, welcheallmahlig durch diese Betrachtungen über das Großartige des Aben-teuers warm geworden war;aber so wenig eS auch ist, so zweifeltdoch mein königlicher Gemahl, ob im gegenwärtigen Augenblickunsere vereinten Kaffen den Aufwand bestreiten können."

O! eS wäre Schade, wenn eine solche Gelegenheit, Gott zudienen, das Reich Christi zu erweitern und den Ruhm Spanienszu erhöhen um dieses armseligen Goldes willen verloren gehensollte," ries Donna Bcatriz.

In der That, das wäre eS," erwiederte die Königin, derenWangen jetzt von einer Begeisterung glühten, die derjenigen, welcheauf den Zügen der warmherzigen Mercedes leuchtete, nichts nach-gab.Sennor de St. Angel, der König läßt sich nicht bewegen,von Seite Aragoniens etwas für diese Sache zu thun; aber ichwill sie als Königin von Castilien auf mich nehmen, und zwar, soweit sie menschliche Interessen fördern wird, zu Nutz und Frommenmeines eigenen, vielgeliebten Volkes. Wenn der königliche Schatzerschöpft ist, so wird mein eigenes Geschmeide für die kleine Summezureichen, und ich will es lieber für das erforderliche Gold ver-pfänden, als diesen Colon ziehen lassen, ohne die Richtigkeit seinerTheorien auf die Probe zu setzen. Das Ergebnis! ist in der Thatvon zu großer Wichtigkeit, um irgend einer weiteren Erörterungzu bedürfen."

Ein Ausruf der Bewunderung und des Entzückens entfuhr denAnwesenden; denn es war ein seltener Fall, daß eine Fürstin sichihres persönlichen Schmuckes beraubte, um die Interessen der Kirche,oder gar die ihrer Unterthancn zu fördern. Der General-Einneh-mer entfernte jedoch bald alle Schwierigkeiten hinsichtlich des pe-kuniären Punktes, indem er sagte, seine Kaffen sehen im Stande, die