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auszusprechen. Ja! che Du mir mit dieser irrigen Meinung fort-gehen sollst, um Dich vielleicht wieder in irgend ein gedankenlosesSeeabenteuer zu stürzen, will ich lieber meinen jungfräulichen Stolzbekämpfen und der vorsichtigen Zurückhaltung, die meinem Geschlechtsund meinem Range am besten ziemen würde, vergessen, um DeinGemüth zu erleichtern. Als ich Dir den Rath gab, Dich diesemColon anznschließen und in seine hochherzigen, großartigen Ent-würfe offen einzugehen, hatte ich nur Dein eigenes Glück im Auge,da Du mir so oft zugeschworen hast, daß Dein Glück sich nurbegründen ließe —"
„Mercedes, was willst Du damit sagen? — Mein Glück be-ruht nur auf einer Verbindung mit Dir."
„Und diese Verbindung läßt sich nur herbeiführen, wenn DuDeine Wanderlust durch irgend eine ruhmvolle That adelst undDonna Beatriz in den Stand setzest, ihre Mündel einem unstätenNeffen geben zu können, sobald er sich einmal dadurch Donna Jsa-bellens Gunst gewonnen hat."
„Und Du? — Könnte dieses Abenteuer mir auch von Direinen gütigeren Blick gewinnen?"
„Luis, da Du doch nun einmal Alles wissen willst — einsolcher Blick ist bereits gewonnen. — Nein, zügle Dein Ungestüm,und höre Alles, was ich Dir zu sagen habe; selbst wenn ich mehrzugesteye, als für eine Jungfrau schicklich erscheinen möchte, darfstDu nicht glauben, daß ich mich weiter vergessen könnte. Ohneeine unumwundene Einwilligung meiner gütigen Vormünderin undohne die gnädige Zustimmung Ihrer Hoheit werde ich mich keinemManne vermählen, nicht einmal Dir, Luis Bobadilla, obgleich ichanerkenne, daß Du meinem Herzen theuer bist." — Ein nicht zubewältigender Erguß weiblicher Zärtlichkeit erstickte diese Wortebeinahe in Thränen. — „Nicht einmal Dir würde ich die Handreichen, ohne die freundliche Zustimmung und die GlückwünscheAller derer, welche an den Freuden oder Leiden eines Mädchens