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bis der Seemann seiner ansschtig wurde. Dieß währte einigeMinuten, da Colon'S Blicke auf die Thürme von Alhambra geheftetwaren, wo man mit jedem Augenblicke das Signal der Besitz-ergreifung erwartete, und der flatterhafte, flüchtige und unbändigeLuis de Bobadilla, der nie seine hohe Geburt und die üblichen,mit persönlichem Range verbundenen Auszeichnungen vergaß, begannbereits seine Ungeduld über dieß lange Warten an den Tag zulegen, welches ihm nichts weiter, als die Bekanntschaft eines ein-fachen Landkartenhändlers und Piloten eintragen sollte. Er drängtejedoch seinen Begleiter vergeblich, den Mann anzureden, bis endlicheine seiner eigenen lebhaften Bewegungen Columbus' Blicke seit-wärts lenkte, der dann, als er in dem Mönche einen alten Bekann-ten entdeckte, in der höflichen Weise jener Zeit mit demselbenGrüße wechselte.
„Wir dürfen uns Glück wünschen, Sennor Colon, zu demglorreichen NuSgang dieser Belagerung, und ich freue mich, daß Ihrnoch hier sepd, um ein Zeuge desselben zu seyn, denn ich hörte schon,daß wichtige Angelegenheiten Euch in ein anderes Land geführt hätten."
„Gottes Finger ist in allen Dingen zu erkennen, mein Vater.Ihr seht in diesem günstigen Ausgange den Sieg des Kreuzes,mir aber gibt er zugleich die Lehre, auszuharren, und sagt mir soklar, als nur Ereignisse sprechen können, daß das geschehen müsse,was Gott beschlossen hat."
„Eure Nutzanwendung gefällt mir, Sennor, so wie überhauptdie Mehrzahl Eurer Ansichten von unserer heiligen Religion. Aus-dauer ist in der That zu unserem Heile nöthig, und ich zweiflenicht, daß sich in der Art, wie unsere frommen Herrscher diesenKrieg geführt haben, nicht minder als in seinem glorreichen Ende eintreffender Beleg hier finden läßt!"
„Gewiß, Vater, und es gilt zugleich als ein Vorbild dcSSchicksals aller Unternehmungen, welche die Ehre Gottes und dieWohlsarth der Kirche zum Zwecke haben," antwortete Colon (oder