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11 (1846) Donna Mercedes von Castilien, oder die Entdeckung von Amerika
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Ich werde mich ihm als Don Luis de Bobadilla, den Neffender Donna Beatriz de Moya und als eine» Adeligen ans einem derersten Häuser von Castilien vorstellen."

Und glaubst Dn, daß dieses für Deine Absicht genügen werde,Luis?" erwiederte der Mönch lächelnd.Nein nein, meinSohn; das mag wohl bei den meisten Landkartenhäntlern «»gehen,aber bei jenem Christoval wirst Du Deinen Zweck verfehlen. DerMann ist von der Größe seiner Plane so erfüllt und sein Geistdurch die umfassenden Ergebnisse seiner unausgesetzten Sludienund Betrachtungen so sehr erhoben, auch scheint er sich seinereigenen Kraft in einer Weise bewußt zn sepn, daß er sogarKönigen und Fürsten gegenüber seiner Würde nichts «ergebenwird. Was Du im Sinne hast, dürfte kaum Don Fernando,unser hoher Gebieter, versuchen, wenn er sich nicht dem stummenVerweise, den er in dem Benehmen des Mannes finden würde,auSsetzen wollte."

Bei allen Heiligen, Pater Pedro, Du erzählst mir da ganzaußerordentliche Dinge von diesem Manne und entzündest in mirimmer mehr den Wunsch, ihn kennen zn lernen. Willst Du Dirdie Mühe nehmen, mich ihm vorzustellen?"

Sehr gerne, denn ich möchte selbst auch wissen, was ihnwieder an den Hof zurückgebracht hat, den er noch kürzlich in derAbsicht verließ, anderswo eine Unterstützung für seine Plane zusuchen. Laß nur mich machen, mein Sohn Luis, und wir werdensehen, was wir erzielen."

Der Mönch und sein lebhafter junger Gefährte standen nunvon ihrem Felsen auf, mischten sich in das Gedränge und schlugenihre Richtung nach dem Orte ein, wo der Mann stand, welcherder Gegenstand ihres Gesprächs gewesen und auch gegenwärtignoch der ihrer Gedanken war.

Als sie ihm nahe genug waren, um ihn anrcde» zu können,blieb Vater Pedro stehen unv wartete geduldig des Augenblickes,