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bemerkte der König im Laufe der Unterhaltung. „Alles, was manvon uns Beiden als Personen, welchen das Wohl und Wehe vonKönigreichen anvertraut ist, fordern kann, wurde berücksichtigt, undich mag nun wohl auch ein Recht haben, für mein eigenes GlückSorge zu tragen. Wir sind uns gegenseitig nicht fremd, DonnaJsabclla, denn unsere Großväter waren Brüder, und man hatmich von Jugend aus gelehrt. Deine Tugenden zu ehren und michzu bestreben, Deiner Frömmigkeit nachzueisern."
„Die Verlobung fand nicht ohne reifliche Ucberlegung statt,"Don Fernando," erwiederte die Prinzessin erröthend, obgleich sie diewürdevolle Haltung einer Königin annahm, — „und da der Gegen-stand so vollständig erörtert, das Zweckmäßige unserer Verbindungin seinem ganzen Umfange anerkannt, und die Nothwendigkeit ihresbaldigen Vollzugs so augenfällig ist, so soll von meiner Seite auskeine zwecklose Zögerung eintretcn. Ich denke, wir lasten dieTrauung heute über vier Tage vollziehen, wodurch wir beide Zeitgewinnen, uns für diese feierliche Handlung durch eine geziemendeBeachtung der kirchlichen Pflichten vorzubereiten."
„ES geschehe nach Deinem Willen," sagte der König mit einerehrfurchtsvollen Verbeugung. „Wir haben nur noch einige Vor-bereitungen zu treffen, damit wir uns keine Vorwürfe über Vergeß-lichkeit machen dürfen. Du weißt, Donna Jsabella, wie ernstlichmein Vater von seinen Feinden gedrängt wird, und ich brauche Dirkaum zu sagen, daß seine Kassen erschöpft sind. In der That,meine schöne Base, nichts als der glühende Wunsch, mich sobaldals möglich in den Besitz des köstlichen Gutes zu setzen, welchesdie Vorsehung und Deine Güte —"
„Bringe nicht die Fügungen Gottes und seine Vorsehung mitder armseligen Klugheit und den kleinlichen Anschlägen seiner Ge-schöpfe in Verbindung, Don Fernando," sagte Jsabella ernst.
„Nun denn — das köstliche Gut zu erfassen, welches mir dieVorsehung zu bescheren Willens zu seyn scheint," erwiederte der