Zw e i t er T h e i l.' 245
Die Hoffnung der Unsterblichkeit;
Dein Leib die heilige verborgne Christenheit,
Dein Angesicht Entzücken"
Ich seh " Aus Deinem Grabe blühtDeS Lebens hoher Baum,
An dem in weitem Raum
Die Schöpfung sich aus Nacht und Moder zieht,
Und ewig wachst und ewig blüht!
Was tönet aus den GrüftenDort für Gesang hervor?
Er steiget zu den Lüften,
Das Feld der Tobten wird der Auferstehung Eher.
Jesus, mein Erlöser, lebt!
Ich werd' auch das Leben schauen,
Schweben, wo mein Heiland schwebt,
Auf des schönen Himmels Auen!
Da wird Schwachheit und VerdrußLiegen unter meinem Fuß.
Hallelujah!
Der Tod ist verschlungen in Siegsgesang!
Tod, wo ist dein Pfeil?
Grab, wo ist dein Sieg?
Gelobt sey Gott, der uns den Sieg gegeben,
Durch Christum, unfern Herrn! Hallelujah!
!