242 Herders Gedichte.
Sie ziehen nach ihm, ihrem Herrn,
Wie Sterne nach dem Morgenstern,
Sie dringen zu dem Licht hervor,
Empor! empor!
Timt auf die Pforten, die Thore der Welt!
Es zeucht der König der Ehren einher!
„Wer ist der König?" Es ist der Held,Schrecklich, mächtig, mächtig im Streit.
„Wie kommt's, dein Kleid ist roth von Blut?"
„Ich trat die Kelter, ich trat sie allein,Ich stritt allein am Tage der Schlacht,
Und ward voll Blut."
Thut auf die Pforten, die Thore der Welt!
Es zeucht der König der Ebren einher,
Und glanzet Heil. Er glänzet Heil!
Christ ist erstanden von der Marter alle,Deß sollen wir alle froh seyn,
Christ will unser Trost seyn. K. E.
Hallelujah! Hallelujah!
Deß sollen wir alle froh seyn,
Christ will unser Trost seyn. K. E.
Wie die fcrnabgcfchiedene
Geliebte Sonne sich
-Nach ihres Frühlings Kindern sehnet,
Und wenn in kalter Nacht noch matt ihr Auge thra
net,