Zweiter Th eil.
Wir fodern nicht, wir wünschen nur,Laß unsre Lampen brennen:
Und wollst, o Herr der Kreatur,
Uns einst die Deinen nennen!
Ob Gott verzeucht, so harre sein,
Er wird gewißlich kommen!
Sein Ja ist Ja! sein Nein ist Nciir!Er hat das Reich genommen.;
Und ist zu seines Vaters Hand,
Und kommt, ein König, wieder;
Und die er nicden Sein genannt,
Sind ewig seine Glieder.
Er theilt mit ihnen HerrlichkeitUnd Freudenmahl und Krone,
Und winkt, daß jeder beut, schon heutIn seiner Hütten wohne;
Und pfleg' im Himmel Bürgerschaft,Und bet' und ihm vertraue,
Und herrsche hier in seiner Kraft,
Bis droben er ihn schaue.
Gebet und Glaube, Hoffnung, MuthUnd stilles Thun und Leiden,
Sind uns hienieden HimmelsgutUnd Vorschmack jener Freuden,
Die er für uns, für uns erwarb,
Als, auch von Gott verlassen,
Er für die Treugeliebken starb,
Sie ewig zu erfassen.