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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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190
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Denn wen sein eigenes Herz beschämt,

Mit innerstem Beschämen,

Die Schuld, die uns im Innern grämt,Wer könnt' uns die entnehmen?

Herr gieb, daß wir der Sünde Schritt,Und deiner Strafe leisen Tritt,

Eh' sie uns naht, vernehmen!

Und wenn die letzte Stunde schlägt,

Der niemand kann entgehen,

So aieb Herr, daß wir unbewegtAuf unser Jnnres sehen;

Daß unser Leben uns dann klarUnd rein erschein' und offenbarDas kleineste Vergehen.

Dann sprich in uns, o Richter:komm!

Dein Lohn ist dir bcschieden,

Was du gethan hast, gut und frommDem Dürftigsten hienieden,

Das hast der Menschheit du gethan,

Dem Menschensohne; komm hinan!Genieße Himmelsfrieden!"

Die Pfunde.

Ein Edler zog fern über Land,

Daß er sein Reich cmnähme,

Und dann gekrönt mit Sieg und Huld,Ein Vater wiederkäme: