Zweiter Th eil.
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O wie so schwer zu glauben ist,
Daß Geist und nicht der Mund genießt,Daß Geist es sey allein,
Der sieht im Aug', im Obre hört,
Und sich von Gott und Geist nur nährt!
O wie's so schwer zu glauben ist,
Daß wer nur Hüll' und Schaaken frißt,Nicht Mensch sey, sondern Bieh! —Daß Saft und Kraft im Innern wohntUnd nur den Hindurchbrecher lohnt!
Ja Alles, Alles ist von Gott!
Er ist in Lieb', Er ist in Noch,
Ist Gott in Mensch und Stein!
Nur, Blinder, soll er dir im Stein,
Wie oder Mensche ngott dir seyn? —
Ja, Menschengott! Herr Jesu Christ,Der du, was Gott und Vater ist,
Uns, unser Bruder, zeigst.
Erbarme Dich, von deinem GeistGieb jedem, der, wie du sich heißt! —
Daß Mensch in menschlicher NaturNur schmecke Gott! daß jeder nurDich fühle Jesus Christ,
Der Menschen Bruder, und so freiUnd rejn, wie Gott und Christus sey, —
Daß ich in aller Erde GutNur fühle Gott! Daß all' mein BlutNur schlag' und ruh' in Gott,