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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
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143
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Zweiter Theil.

14)

Allein sie kommt; dann denket mein,

Mein Geist wird immer bei euch seyn.

Im Reiche Gottes sehen wirUns wieder; ihr hienieden ihr,

So oft ihr dieses Mahl genießt,

Denkt meiner, der stets um euch ist."

Wir denken dein, 0 Menschenfreund,

Der sich mit uns so ganz vereint,

Deß Sache unsre Sache war,

Der sterbend Leben uns gebar.

Wir denken dein, großmüthig Lamm,

Das Hohn und Undank auf sich nahm,

Der Schmerz und Schmach unv Tod vergißt,Weil er der Menschen Netter ist.

Wir denken dein, der hier und dortMit uns will eins seyn fort und fort,

Den Malten, den Gcfall'nen hebt,

Und in der Seinen Herzen lebt.

Wir treten ein in deinen Bund,

Noch sterbend machtest du ihn kund,

Befreiung war dein edler Zweck,

Aufopferung zu ihm der Weg.

Wer nur sich selbst, nicht andern lebt.Im Schlamm der Lüste sich begräbtUnd Freund ist alter Heuchelei),

Der ist nicht diesem Bunde treu.