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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
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115
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Zweiter Th eil.

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Sieh hinauf, da blauet sichHoch der Himmel: sichtbarlichGeht er dort aus Meeres Duft,

Spinnet sich zu Morgenluft.

Zart Gewebe! blaues Gold!-Gottes Stirn, wie hoch und hold,Unabsehlich tief und weitWölbt sie sich Mit Herrlichkeit!

Und hier unten- Erde gehlAus der Tiefe. Seht, da stehtMeeres Abgrund, und Gott sprichtSichtbar: hier und weiter nicht!

Und die Wolken sind ihr Kleid,Eingewindelt weit und breitHar er sie mit Wellenmacht,

Fest gcbirgt auf Wellcnmacht.

Gottesberg, der Menschen - Land,Wie erhob dich seine Hand!

Und welch neues BlumenheerTritt dort auf sein Wort daher!

Lichtcsstrahl und Mceresduft,Gottesgeist und Lebenslust,

Wie so fein ihr euch schon regt,

Daß die Schöpfung Blumen tragt!

O daß ich mich ganz und gar,Erstgeborne Brüderschaar!

In euch fühlt', und auf EinmalDort vor jenem Morgenstrahl

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