Zweiter Th ei!-
b?
An die C i c a d a.
Nach Sarbicvius.
Hör' ich deinen Gesang wieder, o Sängerin?
Die im Gipfel des Baums sich und den Hain er-götzt
Mit Gesängen; ich höre,
Freudentrunkne Cicada, dich.
Unabläßigc, sing', singe die Tag' hindurchUnd die Nächte. Sie fliehn, eilend entfliehen dieSommcrlnge. Der Winter,
Nur der traurige Winter weilt.
Schweigst du, Sängerin? Auf! koste dein Tröpf-chen Thau,
Eh's vertrocknet. Auch uns trocknet im AugenblickUnser Tröpfchen der Freude;
Nur der traurige Schmerz, er bleibt.
Die Frühlings rose.
Nach SarbieiDus.
Der Jüngling.
Aurorens Blume, die um das Haar ihr glänzt,Was weilst du länger, liebliche Rose? Komm!