Zweiter Theil.
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Erschüttert und entrissen liegt sie itztBon Schicksals Stürmen und den Jahren, misset
weit
Umher das Land mit ihrem mächt'gen Arm,
Bedeckt den Boden weit mit dickem Haar.
Da kommet denn das tapfre BaurenvolkAus Höhlen und aus Hütten, hauet kühnIhm ab die Glieder, kappet ihm das Haupt,Zerfallt den ungemessncn starken Stamm,
Und haut und haut, daß rings der Berg erbebt,Und jede Kluft und Höhle wiederhnllt.
Demüthig rollt der Arme jetzt hinab,Zerschlagen tragt man aus den Schultern ihn,
Und lacht des Stolzes seiner alten Höh'-
An den Schnee.
Wciffcr, flockiger Schnee, o du des alten Sakurnus
Graue Locke, die jetzt unsre Gefilde bestreut;
Oder bist du Gefieder der Mutterhenne, die wär-mend
Auch im tödtendcn Frost decket die schlafendeBrut?
Himmlische Blumen, o deckt mit euerm wintrigen
Frühling,
Deckt mit wärmendem Frost auch mein ent-schlummcrtes Herz!
-Herders Werke Lit. ».Kunst. XVI.
D II,