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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
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Zweiter Th eil.

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Ein süß Vergessen aller aller Uebcl,

Die ach so schwer, so hart das Leben drücken.

Komm endlich, komm und gieb dem schmach-tend märten,

Ruhlosen Herzen Ruhe, diese Glieder,

Sv schwach, so welk, erquicke sie und breite,

O Schlummer, über mich die braunen Schwingen.

Wo ist das Schweigen, das vor Licht und TageSo furchtsam fliehet? wo die leichten Traume,

Die sonst mit gauckelnd ungcsporntem TritteSo bald, so gerne dir zu folgen pflegen?

Vergebens ruf ich dir, vergebens winseleElender ich euch vor, ihr schwarzen, kalten,Trostlosen Schatten. O der harten Pflaume!

Und, 0 der herben bittern, langen Nächte!

Antwort

auf die Klage:

Ach, daß Jahre voll VergnügenSchnellen Winden gleich verfliegen!Einen Augenblick voll LeidMacht der Schmerz zur Ewigkeit."

Und die goldnen süßen StundeteWären dir wie nichts verschwunden?