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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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Herders Gedichte.

Und gab uns den flüchtigen Funken im Stahl?

Au tanzen, zu schweben im himmlischen Saal.

So schweben wir, Brüder, mit fröhlichem SinnIm himmlische» Saale das Leben dahin.

Da stand sie, die Sonne in Düste gehüllt!

Da rauchen die Berge, da schwebet ikr Bild!

Da ging sie danieder und siebe, der Mond,

Wie silbern er' über und unter uns wohnt.

So wallen wir, Brüder, mit fröhlichem SinnDurch Mond und durch Sonne das Leben da-hin.

Seht auf nun, da brennen im himmlischen MeerDie Funken; und brennen im Frost um uns her.Dcr oben den Himmel mit Sonnen besteckt,

Hat's unten mit Blumen des Frostes gedeckt.

Wir gleiten, o Brüder, mit fröhlichem SinnAuf Sternengcsilden das Leben dahin.

Er macht' uns geräumig den luftigen SaalUnd gab uns in Nötben die Füße von Stahl,

Und gab uns im Froste daö wärmende Her;,

Au stehn auf den Fluchen, zu schweben im Scherz.Wir streben, o Brüder, mit ehernem SinnAuf Fluthen und Abgrund das Leben dahin.

Da kommt sie, die Göttin und schwebet einSchwan,

In lieblichen Wellen hinab und hinan.