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Herders Gedichte.
Ich ehr', o Vorsicht, Dein Geschäfte,Und Deinen Willen, deine KräfteStell' ich mir hocherbaben dar.
Jedoch verzeih' dem schwachen Armen,
In diesem Tempel ist Erbarmen,
Ein Herz voll Liebe mein Altar.
Jupiter und Pluto»
Hast du die blühenden Horen,
Die Siegsgöttinnen gefehn?
Sie schweben im Tanz und tragenDes ewigen Vaters goldenen Thron.
Aber er thronet milde;
Sein Blitz und der Adler schlaft.
Denn nicht mit blutigem Lorbeer,
Mit dem Oelzweig kränzet die Weisheit ihn.
Der Scepter in seinen HändenWar einst ein ruhiger Hirtcnstab,
Mit dem er die Völker besuchte,
Mit dem er noch jetzt die Völker beglückt.
Heil mir! o Vater der Götter,
Ich habe dein Antlitz glanzen gefehn;
Es blickte zu den Acthiopcn,
Dem friedlichen, dem unschuldigen Volk.
Das du noch gern besuchest,
Und hältst mit ihnen ein fröhliches Mahl,