Der Zephyr fächle frischen DuftMit unbemcrkbar-leichtem FlügelZu diesem schongewölbttn Hügel;
Hier athme, Mensch, der Gottheit Luft."
„Ich will, daß diese GcisteshoheGebietend auf dem Thurmbciu stehe,
Der über Thiere sich erhebt.
In dieser Brust soll Stärke thronen,
Auf diesem Busen Liebe wohnen,
Empfindend, was im Menschen lebt."
„Sein Arm soll Geisteskräfte regen,
Die schlanken Hände sollen wägenUnd wirken mit Behendigkeit.
Sein Schenkel steb; und seinen RückenSoll keines Atlas Last erdrücken,
Dem Fuße geb' ich Schnelligkeit."
„Und inwärts diesem HciligthumeStell' ich mir selbst zum cw'gen RuhmeDer Fühlbarkeiten Wunder dar.
Hier soll mit tausend LeidenschaftenErbarmen, Zorn und Sehnsucht haften,
Hier sev des Mitgefühls Altar."
Er schuf das Herz. „Aus macht'ger QuelleMit nie - versi^tcr reger WelleStrom' hier des Lebens Uebecfluß.
In engen schlaugcwundncn SchrankenStrom' er dem Haupte zu GedankenUnd allen Gliedern Wohlgcnuß."