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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
Seite
35
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Zweiter Theil,

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Der späte Kranz.

Nach dem I t a l i ä n i sch e n,

Ich pflanzte früh ein kleines Lorbeerreis,

Und sah gen Himmel auf mit stiller Bitte:

»Haß Himmel dieses Bäumchen glücklich wachsen,Daß es mit Zier einmal den Pflanzer kröne."

Und bat den Zephyr :holder Zephyr, breiteDie Schwingen ringsum über feine zarten,

Mir lieben Zweige. Wenn der Nordwind heulet,

O wehr' ihm, daß er nicht dem Bäumchen schade,"

Ich weiß es Wohl, die znrte PhöbuspflanxeErwachset langsam; unter allen Baumen,

Die hier die Aue tragt, ist sie die spatste,

Was kümmert mich ihr tangeres Verweilen?Denn endlich, wenn auch spat nach Müh und Ar>-

beit,

Wird doch gekrönt, wer je den Krün; verdiente.

Die Sonne.

Und sollt' der Eulen ganzes HeerAm Sonnenlicht erblinden;

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