Zweiter Theil,
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Der späte Kranz.
Nach dem I t a l i ä n i sch e n,
Ich pflanzte früh ein kleines Lorbeerreis,
Und sah gen Himmel auf mit stiller Bitte:
»Haß Himmel dieses Bäumchen glücklich wachsen,Daß es mit Zier einmal den Pflanzer kröne."
Und bat den Zephyr : „holder Zephyr, breiteDie Schwingen ringsum über feine zarten,
Mir lieben Zweige. Wenn der Nordwind heulet,
O wehr' ihm, daß er nicht dem Bäumchen schade,"
Ich weiß es Wohl, die znrte PhöbuspflanxeErwachset langsam; unter allen Baumen,
Die hier die Aue tragt, ist sie die spatste,
Was kümmert mich ihr tangeres Verweilen?Denn endlich, wenn auch spat nach Müh und Ar>-
beit,
Wird doch gekrönt, wer je den Krün; verdiente.
Die Sonne.
„Und sollt' der Eulen ganzes HeerAm Sonnenlicht erblinden;
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