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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
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Herders Gedichte.

Der Greis.

Ach der Jugend! sie folgt so selten dem weiseren

Alter!

Also klaget der Greis, seufzet und warnet um-sonst.

Jünglinge halten ihn, er halt die Jünglinge Kin-der ;

Selten macht er sie klug; oft er mit ihnen einKind.

Indien.

Sanftes Gefühl der Indier gab dem Schalle zum

Führer

Nicht die gröbere Lust, gab ihm den Aether zumReich.

Er nur bildet den Ton zur zarten himmlischen Stim-me ,

Die die Empfindungen spricht, die die Empfin-dungen weckt.

Und entführet der gröberen Lust die Seelen der Men-schen

In ein einsam Gebiet, in das ätherische Land,

Wo nicht rasselt der Wagen, der jetzt den Wolken

entschwebet,

Wo nur häusliches Glück bildet der Götter Genuß.

Wo