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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 16 (1821) Gedichte ; 2
Entstehung
Seite
11
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Zweiter Thcjl.

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So, Cornelia, fanden wir dich, den Engel an Ente,

Freundin vom zartesten Sinn , und in der Un-schuld ein Kind.

Lebe wohl, o du Edle; zwar trenn.n uns Strom

und Gefilde,

Aber die Seelen trennt Strom und Gefilde janie.

Wie die gefundene Perle bewahr' ich Dich; und die

Hoffnung

Lispelt uns freundlich zu: fröhliches Wie-der sehn.

An**.

Auch dir leuchtet der Kranz Ariadnens unter den

Sternen,

Den mit großem Gcmüth Güte der Frauen er-strebt :

Denn von den Sternen hinab floß manche himmli-sche Gabe,

Reifer Verstand in Dich, Grosse des Herzensund Huld.

Leidend warst du dem Himmel nah; er ließ dich der

Erde,

Daß du der Menschheit hier wie eine Himmli-sche seyst.