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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
310
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Herders Gedichte,

Also der Fuchs, Es erhub ein Gemurmel unteb

der Schaar sich,

Und den Hund verdroß es; er bellte zürnend derz

Fuchs an,

Ihn den Unverschämten, der also narrte die Stande.

Aber die Stände wareg geduldig; und, daß nicht

ein Aufruhr

Würde, so ward von allen ein friedliches Mittel er-wählet.

Esel und Löwe sollten in Reiches sicherm Geleite

Beide gehen allein und enden den Kamps um di?

Krone.

4 ,

Esel und Löwe gingen in Reiches sicherm Geleite

Neben einander in's Holz,Wer fängt das behen-deste Thier hier?"

Sprach der Löwe. Der Esel in rragem Sinne ge-dachte :

Das macht mir der Mühe zu viel!" und legte

sich nieder

In die Sonne. Da lag er und streckte die lechzende

Zunge

Aus dem Munde, S>ehe da kommt ein Rahe, der

hält ihn

Für ein vexlechzctes Aas; er flieget naher und setzt

sich

Auf hie Lippe des Aases; der Esel schnappet unh

saßt ihn,

Jndeß kommt der Löwe mit freudigen Sprüngen;

er Halle