Herders Gedichte,
Also der Fuchs, Es erhub ein Gemurmel unteb
der Schaar sich,
Und den Hund verdroß es; er bellte zürnend derz
Fuchs an,
Ihn den Unverschämten, der also narrte die Stande.
Aber die Stände wareg geduldig; und, daß nicht
ein Aufruhr
Würde, so ward von allen ein friedliches Mittel er-wählet.
Esel und Löwe sollten in Reiches sicherm Geleite
Beide gehen allein und enden den Kamps um di?
Krone.
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Esel und Löwe gingen in Reiches sicherm Geleite
Neben einander in's Holz, „Wer fängt das behen-deste Thier hier?"
Sprach der Löwe. Der Esel in rragem Sinne ge-dachte :
„Das macht mir der Mühe zu viel!" und legte
sich nieder
In die Sonne. Da lag er und streckte die lechzende
Zunge
Aus dem Munde, S>ehe da kommt ein Rahe, der
hält ihn
Für ein vexlechzctes Aas; er flieget naher und setzt
sich
Auf hie Lippe des Aases; der Esel schnappet unh
saßt ihn,
Jndeß kommt der Löwe mit freudigen Sprüngen;
er Halle