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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Herders Gedieh te.

Freudig brüllete jetzt der junge Löwe, es wuchs

ihm

Wieder das Herz; auch freuten sich hoffend alle

Getreuen.

Nur der Fuchs und seine Gesellen, mit Hangenden

Schwänzen

Schlichen sich weg; sie versahen sich kaum von ih-rem Erwählten

Höhere Nittecthaten, als Distelfrcsscn und Winde.

3 .

Als die Stunde begann, die dem hohen Kampfe

geweiht war,

Standen die Thiere versammlet; der Fuchs bci'm

Esel; dem Löwen

Blieb der getreue Hund zur Seite.

Wähle den Kampf dir! "

Sprach der Esel.Wohlan! antwortet' der mun-tere Löwe,

Wer springt über den Bach, der in unsrer Mitte

dahinfließt,

Daß er den Fuß nicht netzt? Deß scy der Thron

und die Herrschaft!"

Sprach's und holete aus. Wie ein leichter Vo-gel dahin fliegt,

War er hinüber den Bach und stand frohlockend am

User.

Wagen gewinnet!" sagte der Fuchs;und

Wagen verlieret!"