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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
307
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Erster Lheil.

3o>?

Was da gleißet, ist es auch Gold? Auf dem Rük-

ken des Esels

Stehet das Kreuz ein Schein! Und Schein be-trüget die Welt ja!

Seiner Äugenden hatte der Löw' uns viele bewiesen;

Welche ThateN der Esel gechan, das saget mir,

Brüder!

Laß et ein Kreuz tragt? Seht, ein Bild von

Holze gezimmert

Mag es trägen, wie Er. Und lasset Krieg sich er-heben,

Auf dem RückcU des Esels- was Hülse das eitele

Kteuz uns?"

Also der Hund. Es bewegte die tapfre Rede

des Hundes

Alle^, Der Fuchs allein und seine Gesellen- sie rie-fen :

--Willi du den Reichsschtuß andern? Beschlossen ist

es, beschlossen!"

Aber det Hund stand fest- und dtaNg mit Mächti-gen Worten

Auf die ThakeN des Löwen und auf das eitele Kreuz

ein;

Endlich vercineten sich des Reiches beide Parthcien

Dahin: -,es sollte der Low', es sollte der heilige

Esel

Mit einander kämpfen Ums Reich; wer gewönne,

der herrsche !

Anbets könnt* es nicht sepN. Es sep det Esel er-wählet !"

u Ä