Erster Th eil.
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Kein Busen, der für mich sich regt,Kein Arm, der mich umflicht!
Ich steh' allein! mein dunkles Seyn
Hell macht der Hoffnung Morgenroth zNur deine Fackel, holder Tod,
Mir strahlt mit mildem Schein.
Wo weilest du? bring mich zur Ruh!
Komm, führ' mich in dein stilles Land,Und schliefst mir mit sanfter HandDie trüben Augen zu.
Die Dürftigkeit und der Ueberfluß»
Nach Platons Allegorie.
1 800.
Die Dürftigkeit.
Wohl mir, ihr Götter! mir der Dürftigkeit,Den Menschen heilige Nothwendigkeit.
Mein scharfer Stahl ermuntert ihre Triebe;
Und ward mir nicht ein süßes Kind, die Liebe?Sie schenkte mir ein reicher Genius,
Der von den Göttern kam, der Ueberfluß.
Der Ueberfluß.
Zur Dürftigkeit gesellte sich mein Herz,
Und fand in ihr, statt leerem, leichtem Scherz,
Herders Werke Litt u. Kunst, XV» S I