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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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272
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272 Herders Gedichte.

Du, dieses Eichthals Wiederholt,Vernimm der Treue Lieder!

Und tön' in zwiefach starkem SchallDen Namen Lina wieder!

Vielleicht erreicht

Der Ton des Liebchens Wohnung:Dann harrt sie mein am Wasserfall,Eiebt küssend mir Belohnung.

. Des Einsamen Klage«

Der Len; verblüht! die Freude flieht!

Mein Leben hat die Nacht umhüllt,

Und meine Seel' ein Schmerz erfüllt,

Der ewig in mir glüht!

Ich irr' umher auf ödem Meer;

Kein Eiland winkt mir lächelnd zu:Komm, Pilger, komm, bei mir ist Ruh,Du trägst am Leben schwer."

Vom schönen Land bin ich verbannt;

In dunkler Ferne dämmcrt's kaum,

Es schwebt um mich im MorgentraumDas Glück, das mir verschwand.

Derlaß'ner ich! Schlagt nie für mich

Ein Herz, das meinen Gram versteht,'Durch's dunkle Leben mit mir gehr?

O Herz, wo sind' ich dich?

Der Liebe Licht, mir strahlt es nicht,

Es giebt kein Herz, das für mich schlagt,

Kein