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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
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271
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Erster Theil.

271.

Der Augenblick.

Warum dann währt des Lebens GlückNur Einen Augenblick?

Die zarteste der FreudenStirbt, wie der Schmetterling,Der hangend an der BlumeVerging, verging.

Wir ahnen, wir genießen kaumDes Lebens kurzen Traum.

Nur im unsel'gen LeidenWird unser Herzeleid,

In einer bangen StundeZur Ewigkeit.

Erwartung.

Du flüsterst, kleiner Silberbach,Im Kosen sanfter WellenDer Liebe süße Wünsche nach,

Die meinen Busen schwellen.

Doll Ruh, wie du,

Ist meine Vielgeliebte:

O, daß nie Sturm und UngemachIhr schönes Leben trübte!