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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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245
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Erster Th eil. 2^6

Dich selbst, umgürtet, mit so fremdem SchwertUmgürtct, kämpfen stets mit fremdem Arm,

Und überwunden, oder Ueberwinderin

Doch immer dienen.

Eroberungssucht.

Weh euch ihr Prinzen, die für RuhmDer Völker Blut vergossen,

Für deren Macht und EigenthumSo bittre Thronen flössen;

Die ihr doch, was ihr habt, nicht nützt»Und nicht genießt, was ihr besitzt,

Die ihr um Wahn nur fechtetUnd um Phantome rechtet!

Die Thronen sind ein bittrer Trank,

Ein Kelch, für euch zu leeren.

Des Ruhmes heisrer LobgcsangWird sich in Fluch verkehren,

Wenn um die euch gegrabne Gruft,

Nun jeder Seufzer Rache ruft,

Wenn eure Kinder müssen,

Was ihr verschuldet, büssen!