Herders Gedichte.
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Stolzes Rom
Der ward besiegt, doch nicht durch deinen Arm,Von jenem Arme nicht, der KönigeEinst im Triumph nach deinen Hügeln riß.
Besieget ward er von der sanften LuftEampaniens, von jenen fröhlichen,
Lustlrunknen Tagen, die ihn bald zerflossenIn Ruh und Weichheit untersinken sahn.
Italien.
Italien, Italien, 0 du,
Das seine Schönheit unglückselig macht;Ein traurig hartes Schicksal gaben dirMir ihrer Gunst die Götter.
Wärest du
An Schönheit ärmer, oder reicher nurAn Kräften, daß man mehr dich fürchtete.Wie oder minder liebte, und nur nichtHerbeigelockt von deiner Schönheit StrahlDich foderte zum Tode.
Vaterland!
Dann dürft' ich nicht die Ströme Krieger sehn,Die von den Alpen rollen; dürfte nichtDie Hecrden fremdes Vieh sich tranken sehnIm blutgefarbten Po. Ich sähe nicht