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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
231
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Erster Theil.

23r

ane, hinter den Geiern, zwo geliebte

ricd liehe Tauben

Leier, singe sie nicht! den Adler preise,

Der mit mächtigen Klau'n die Hyder faßte,Luther singe der Welt; und vor und mit ihmViele verfolgte

Weisen; süßer Melanchthon, du vor allen,Dich, der glühenden Sonne sanfter Folger,

In stillwachsendem Glanz; so strahlet Luna

Unter den Sternen.

Eure Namen, die ihr die Welt umfaßtet,

Eure Namen, Eopernikus und Kepler,

Stehn am Himmel; und mit den Zweyn ein dritter

Güldener Name,

Leib nitz. Manche der Edeln macht ich nennen,Lambert, Haller und Kleist, und Nathan-

Le ß i n g ,

Auch den Lebenden, der am Belt den Rand maß

Aller Gedanken.

Aber schweige mein Lied; bis einst die SonneNeu aufglänzct, (sie ging mit König FriedrichUnter;) singe du dann den Mann und Helden

Neuer Geschlechter!

Der, wenn Jupiter hoch am Himmel donnertUnd mit Blitzen die Lüfte reinigt, untenNur ein Hirte regiert, der Mcnschenbrüdcr

Vater und Wächter.