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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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219
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Erster Theil.

219

Sic brennt, der Stirne Flammenzier,

Sie brennt mich in den Staub,

Die Krone! Vater! mein Gemahl!

Mein süßer Guilford, duDu sprichst, was Eduard befahl,

Und fühlst nicht meine Ruh,

Mein Wohlsepn hier an deiner Brust,

Und gönnest mir den GangIn meines Plato HimmelslustAeon - Aconcnlang?

Statt Kronenspiel und Rausch und BallUnd Jagd und Pracht und Tanz,

Mein Guilford, schwebten wir im All,

In Gottes Sonnenglanz:

,,Und Ihr, ihr rufet mich herabAu schnödem Kronenraub,

Gesetzesbruch, in's Ehrsurchtgrab,

Zu Laster, Koth und Staub!"

Erbarmt! "-Sie sprachen machtiglich:

Dich nannte Heinrichs Sohn,Im letzten Hauche nannt' er dich,

Und gab dir seinen Thron.

Ließ dir sein Werk, was er gepflegt,

Was niemand pflegen kann,

Wozu der Pimmel dich geprägt,Johanna, nimm es an!