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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Herders Gedichte.

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Der großen Sonne! Himmel thut sich cmf!

Ich seh die Helden!> Aus Neid, uns Bosheit,

Quaal

Nun ewiger Jugendfreudegemahl,

Gott Herkules! Riesen Hut er bezwungen,Wcltverwüster, Ungötter überrunqen,

Mit sieben Kränzen hinaufgeschwungen,

Harter Flamme geläutert ruht da! *) überdenkt,Auf seinen Heldenstab gesenkt,

Den Traum des Erdelebcns! nun EinmalErrettet! Aus Neid, aus Bosheit, QuaalEwiger Jugendfreude Gemahl!

Die Dulderin! **) Im schönsten MutlerschmerzBrach ihr Auge! brach ihr Herz!

Trinkt Gölterlabsal nun! Aus Neid, aus Thrancn-

weh

Errettet, athmet Niobe,

Ariadne, Ino, Semele,

Duft der Unsterblichkeit! Mit lichten KränzenUmschlungen, prangt Laokoon,

Und alle seligen Götter glanzenUm's Vaters aller Götter Thron!

Wo ist, wo ist die Furie?

D Erdcnbruder! sieh nun deine Lieblinge,

Die Götter! staunest noch? entrücktNoch starrend!

Da, der Jungfraujüngling! ***) SchwebenUm seine Jünglings-Stirne Reben,

*) Torso: WinkclmannS Beschreibung.

") Niobe.

Bacchus.