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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
199
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Als Keime, die zur ersten Blüthe streben,

Nicht Wollusiträumc noch, und Duft und hundert

Frübliugsleben

Der Phantasie? Der Edlen Lohiur *) drücktDem Fremdling Himmelstrank! EntrücktIm ersten Trank der Erde NebelbülleDem Sterblichen! Entzückt,

Entzückt, was sieht dein Aug', o Himmelsfremd-

ling? blickt

Erblickt (der Erde Schatkenhülle

Entnebelt) Himmel! Eötierfülle!-

Huldreiz! Liebreiz! Schöne! Milde!

Und was der süßen Braut im schönsten MorgenbildeDie Liebelehrccin, die Unschuldphantasie(Mehr als Apelles, lehrte sie!)

Was ihr kein Himmclsraphael im BildeDes schönsten Farbenwahnes kannErschaffen!

O du, nun Götterliebling! wann,

Wann dich im hohen Schau'nMein Anruf stören kann,

Und aus Elysium dein Blick

Auf deine Erdenfreund' im Schattenthal zurück,

Auf Ocser, Wille, Heyne sinket,

Und Schönheit ihrem Auge winket

Mein Geist, o Dämon, ruft dich an,

Wenn er, in Stille,

Aus dunkler, schwerer Körperhülle,

Wo unter Nothdurft Schön' erliegt,

Und Staub des Geistes Götterkraft und Ruh

) Ariadnens Erretter.