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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
167
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Was mir, dcm Jüngling, Mühe gab,Gibt jetzt mir Labung.

Dorten hinan, wo sich's ergießt,Wo der Strom in Wolken fließt,Da weint man nicht der Lebenszeit,Zum Meer der AllvergeffenheitRann nichts hinüber!

Trinke noch immer Wonne dir,Jüngling, aus dem Strome hier;

Ich schöpfe meinen Labetrank,

Dem guten Gotte sag' ich Dank,

Und wall' hinüber!

Also vom Bach der Greis erstand',Um des Jünglings Schlafe wandEr seinen Kranz. Der Kranz erblüht',Und immer sprach des Baches LiedDem Jüngling Weisheit.

Abendlied.

Und wenn sich einst die Seele schließt,Wie diese Abendblume:

Wenn alles um sie Dammrung istVon Lebens Licht und Ruhme:Und ihre letzten Blick' umherIhr kalte Schatten scheinen;