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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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148
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Herders Gedichte.

Im Staube! wie's der will,

Der dich gemacht.

Kenn' ich mich?

Eben so klein, fliegend und wallendUnd Sonn' entsprungen kenn' ich mich?

Wer war's, der Funken dem Staube gab,

Daß er ihm vom Auge leucht',

Erflamme vom Herzen,

Dft so matt! und wie lang?

Und lodert er fort dann?

Fleuchst

Funke du fort?

Aus Raupenstand, aus Grabesnacht,

Wenn dein Wurmkörper hier hin ist, noch

Ein Würmchen zum Engel zu lösen?-

AU' meine Sinnen sindVerschlossen! Um meine Sinn'

Ist Sommernacht!

Bin nicht zu denken hier! zu seyn! zu hoffenLeben und mich zu freun!

Leben allein?

Nicht ist der leuchtende Wurm,

Wird nicht allein seyn!

Und allein mich freu'n?

Niemand zu sagen, wie schönIm SommerlicbesbrandeMutter-Natur, du sey'st!

Mutter - Natur!

Niemand zu haben, der mitSchwirren die Schöpfung höre! mitHöre die leisen Räder gch'nUnd seh'n