Erster Th eil.
Unter dm unendlichen Millionen,
Die ich genießen nicht seh'.
In Blum'! In Blüth'l iM wehenden DuftDer Nachtviole.
Wie tausende sind vielleicht,
Die die Blüthe knospen! die Ros' erröthcndSpinnen und färben und Dusthcr schwimmen-Schwimmen um mich — kühlen mich,
Und ich seh sie nicht.
Da fliegt der leuchtende Funke Gottes,
Der SoMmcrwurm!*)
Kleiner Wurm - leuchtender Funke! komm -Glanze mir!
Wer warst du, daß die schaffende HandDich also angeglüht?
Mit Sonnenglan;! init Sonnenglut!
Wer bist du?
Etwa der Seligen einer? EinBerbanneter Unsterblicher,
Aus Raupenstand' und GrabegespinnstDen Wurm zu erlösen.
Und trägst noch Siegel der Unsterblichkeit,
Und glühst noch lang im Tode noch fort —Ziehst Blitzessunken und duftest Feur,
Nicht Strömen erlöschbar, die Gold-Die Felsen zernagen —' WunderwurmUnd kriechst im Staub.
Fleuch, ich kenne dich nicht! Wunderwurm!
Lebe dein SomMerleben im Flug',
*) ZolMnswurm.
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