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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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146
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146 Herders Gedichte?

Und duftenden Hecken und Nachtviolcn,

In tausend Düften o NaturWo kenn' ich Deine Kinder alle,

Die Braute alle,

Die jetzt sich schmücken und lieben und paarenUnd feircn Brautnacht!

Schone Nacht!

Wie die Schöpfung flammet und wallt!

Als ob der allanflammcnde Sonnenvater,

Mit welcher Jugendinbrunst jetzt,

Die Erd' umarmt

Und der Himmel brenntDort Abendroth! Hier Morgenroth

Wie kühler dämmernder Thautag!

Und

Und hundert Wesen schwirren emporIn Luft und Wasser und See und Sand,Summen empor! Lieben!

Unendlich, ach

Unerschöpflich bist du schön,

Mutter Natur!

Und hundertartige deiner Kinder

In Leben und Lieben und Seyn und Freuden!

Wer kann sie zahlen! wer kann sie fühlen!

Und du,

In hundert Arten und Seyn und WesenUnd Lieb' und Freuden, DichAllfühlend, o Natur,

Wie nenn ich dich?

Wer bin ich unter den Millionen,

Die jetzt genießen und wer